Mehr Informationen zu den Toten Tälern

Die Toten Täler

Es folgte ein Überfall der Ungarn über das Grenzland des Ostfränkischen Reiches. Viele der Bewohner der umliegenden Dörfer versteckten sich in dem wild verwachsenen Tal der Hassel. Da die Männer Nahrung besorgten, waren hauptsächlich Frauen und Kinder in dem Versteck, als es die Ungarn entdeckten. Sie töteten alle Kinder und Frauen und raubten das Lager aus. Bei der Rückkehr von der Jagt entdeckten die Männer die Taten und beschlossen, sich zu rächen. Im Schutze der Dunkelheit überwältigten sie die Wachen der Ungarn und töteten die meisten von Ihnen. Gleichzeitig zog ein starkes Gewitter auf und füllte den Bach, der nach langer Trockenheit völlig ohne Wasser dahin tristete, mit Wassermassen und verwandelte ihn zum reißenden Strom. Die wenigen überlebenden Ungarn, die fliehen wollten, wurden von den Wassermassen mitgerissen und ertranken in den Fluten. Am nächstenTag, als die Sonne den Ort mit Licht überströmte, war der Anblick der Getöteten und Verstümmelten so grausam, dass man das Tal seitdem "Die Totentäler" nannte.

Heute erfreuen eine Vielzahl von Orchideen die Wanderer und Touristen. Von Mai bis in den September erblühen sie und lassen Orchideenliebhaber ins Schwärmen kommen. Alle Arten sind gefährdet und stehen deshalb unter Naturschutz. Hier sind ein paar Beispiele, welche Arten Sie in den Toten Tälern um Balgstädt und Umgebung finden können: Purpurknabenkraut, Helmknabenkraut, Das große Zweiblatt, Der rotbraune Sitter, Fliegenragwurz, Spinnenragwurz, Bienenragwurz, Frauenschuh

Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren