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Der Napoleonstein

Errichtet wurde der Stein von Christian Rühlemann aus Niedermöllern zum 50. Jahrestag zum Andenken an die Schlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813. Es handelte sich hierbei um eine kleine Säule, die am Hang errichtet wurde, aber verloren ging. Sie stand circa 20 m westlich in Richtung des „Göttersitz“. Sie wurde zerstört, indem sie den Hang hinunter geworfen wurde. Obwohl Napoleon nie an dieser Stelle verweilte, noch eine Ehrung in irgendeiner Art verdient hätte, kam der Name "Napoleonstein" auf. Trotz mehrerer Versuche, den Namen in „Blücherstein“ zu ändern, setzte sich dies nicht durch.

1865 wurde von der Gemeinde Möllern in einer Höhenlage von 244 m ein 2. Napoleonstein errichtet. Dieser war dem Sieg von Waterloo gewidmet und trug die Inschrift: „18. Juni 1815“. Der Stein stand zwischen zwei Pappeln und hatte auf seiner Spitze ein eisernes Kreuz. Amtmann Schmidt aus Bad Kösen stiftete diesen Gedenkstein und ließ eine kleine Schrift mit seinem Namen anbringen. Auf der Rückseite des Steines waren die Buchstaben R und W eingeschlagen, Rex und Wilhelm. In der Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges verschwand das Kreuz, der Stein wurde beschädigt und umgeworfen. Am 27. Mai 1977 wurde er wieder aufgestellt.

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